Freitag, 25. April 2014

Glutamat - die tägliche Dosis Gift im Essen

Jeder kennt es. Den Geschmacksverstärker Glutamat. Er besitzt einen schlechten Ruf.
Zurecht? Welchen Studien darf man glauben schenken? Macht es wirklich Krank?

Was ist eigentlich Glutamat?
Es ist eine chemische Substanz die den Geschmack der einzelnen Speisen verstärkt.
Es ist auf den Inhaltsverzeichnis der Nahrungsmittel unter Mononatriumglutamat (E 621), Monokaliumglutamat (E 622) , Calciumdiglutamat (E 623), Magnesiumdiglutamat (E 625) oder Glutaminsäure (E 620) aufgeführt. Aber auch Hefeextrakt gehört dazu! Es gilt als natürliche Zutat, hat aber mit natürlich nichts mehr zu tun. Es enthält ebenso Glutamat! und wird oft bei Bioprodukten eingesetzt da bei Bio kein chemisches Glutamat eingesetzt werden darf. (Meiner Meinung nach Betrug!)

Tim Reckmann  / pixelio.de
Sie sind als Zusatzstoffe für Lebensmittel zugelassen. Und das bis zu 10g/kg Nahrung. Das ist jede
Menge, wenn man bedenkt das es sich neurologisch (die Nerven betreffend) um ein Rauschgift handelt.
Es ist eine Aminosäureverbindung die über die Schleimhäute aufgenommen wird und in unser Gehirn wandert. Dort macht es nicht High, sondern gaukelt uns vor, dass das, was wir essen lecker schmeckt und wir somit mehr davon verdrücken als wäre kein Glutamat enthalten.
Also kann es zu Übergewicht beitragen.
Der Körper hat seine Geschmacksnerven auch deshalb, um Kost die ihm evtl. schaden könnte (bitter, ranzig, gammlig, ungenießbar etc) herauszuschmecken. Dann würden wir die Finger davon lassen.
Bei den vielen Fertigprodukten in denen Glutamat enthalten ist, ist genau das der Fall.
Wer würde denn schon gerne die Hühnersuppe von Maggi oder Knorr verzehren würde sie nur nach Mehl und Salz schmecken? Denn genau das ist drin!
Und nicht nur in Tütensuppen. Chips, Knabbereien, Fertiggerichte, Pizza, Pommes, Soßen, Tiefgefrorene Fertigprodukte, in speisen beim Chinesen + Japaner ...  fast alles das Industriell hergestellt wurde und herzhaft schmeckt enthält das Nervengift Glutamat!




Wie gefährlich ist Glutamat?
Bei regelmäßigen Verzehr von glutamthaltigen Speisen kann die Netzhaut schaden davon nehmen und das kann die Sehkraft verringern. Viele Wissenschaftler bringen nun auch Alzheimer, Parkinson, Multiple Sklerose und sogar Autismus mit Glutamat in Verbindung, da es die empfindlich Blut-Hirnschranke überwinden kann und sich somit an unseren grauen Zellen zuschaffen macht.
Hans-Ulrich Grimm "Die Ernährungslüge" schreibt sehr ausführlich über unabhängige Studien, und solche die von den Glutamatherstellern gekauft und somit manipuliert wurden.
Denn Das Geschäft mit dem künstlichen Geschmack ist äußerst lukrativ! Über 2 Millionen Tonnen Glutamat wird jährlich verkauft. Und kein Land ist davon sicher.
http://www.jpc.de/
Da kann man nicht riskieren, dass Glutamt einen schlechten Ruf bekommt und womöglich wegen vielen gesundheitlichen Punkten vom Markt genommen werden muss. Das wäre ein Milliarenverlust für die Geschmackshersteller!

Fazit: Ich könnte hier noch ewig darüber weiterschreiben. Ich bin ein extremer Gegner und meide Fertigprodukte jeglicher Art. Das sollten sie auch tun! Ihrem Gehirn zu liebe!
Lesen Sie die Bücher von Hans-Ulrich Grimm und sie werden nie wieder zu Fast Food greifen!
Das verspreche ich ihnen! 
Hans Ulrich Grimm: Die Ernährungslüge - Wie uns die Lebensmittelindustrie um den Verstand bringt


Dienstag, 15. April 2014

Almased - Ist es wirklich so gut?

Almased ist momentan in aller Munde und das Geschäft mit dem Wunderpulfer boomt.
27 Tonnen !!!! wurden im Jahr 2012 verkauft und das Almased Kochbuch war sogar kurzzeitig auf Platz 2 der Ratgeber-Bestsellerliste.
Es verspricht schnelles Abnehmen in 14 Tagen ohne aufwändige Kochrezepte und lässtigen Jojo- Effekt.

Und so wird's gehandhabt:
  • Phase 1: in Tag 1 - 3 darf nur 3 x täglich ein Shake getrunken werden. Brühe soviel man möchte ist erlaubt.
  • Phase 2: in Tag 4 - 7 darf man dann zwei Shakes täglich und eine kohlenhydrat -und fettarme Mahlzeit mittags oder abends zu sich nehmen.
  • Phase 3: in Tag 8 - 10  einen Shake und zwei kohlenhydrat -und fettarme Mahlzeiten.
  • Phase 4: in Tag 11 - 14 einen Shake und drei kohlenhydrat -und fettarme Mahlzeiten.
Nun ja. Man muss ja abnehmen.
Schaut man sich die Nährwerte vor allem in Phase 1 an, nimmt man am Tag nur 930 Kalorien, 100g Eiweiß und nur ca 75 g Kholenhydrate zu sich.
Almased ist keine neue Diät. Es ist eine Eiweißreiche - kohlenhydratarme Diät. Und damit nimmt man immer ab. Ob man nun Almased trinkt oder nicht.
Durch den hohen Eiweißanteil im Almased wird kaum Muskulatur abgebaut was gegenüber vielen anderen Diäten ein rießen Pluspunkt ist.
Doch wohl auch leider der Einzige.
Meine Erfahrungswerte die ich mit Klienten, Mitgliedern im Studio und sogar im Bekannten- und Verwandtenkreis gesammelt habe, sprechen eher gegen Almased.

Erfahrungswerte:
Es kostet viel Überwindung nur Almased-Shakes zu trinken. Auch nur diese 3 Tage lang. Der Heißhunger auf "was zu beißen" steigt.
Dann wird die Diät- mit Überwindung -durchgezogen und die meisten waren sehr froh, den Shake nicht mehr trinken zu müssen, da man sich schnell daran satt trinkt.
Danach gingst wieder zurück zur normalen Ernährung und die Pfunde kamen ebenfalls zurück.
Die meisten haben gut abgenommen, jedoch der Jojo blieb selten aus.
Auch ist Almased nichts für den kleinen Geldbeutel.
500g kosten rund 16€. Das ist im Verhältniss zu anderen Eiweißpulver Herstellern sehr teuer. Auch ist das darin enthaltene Sojaprotein eines der billigsten die man für solche Eiweißshakes hernehmen kann. Und der Körper kann das Sojaeiweiß bei weitem nicht so gut verwerten wie z.B. Molkeiweiß!

Fazit: Dauerhaft die Figur zu halten funktioniert nur mit einer Ernährungsumstellung. 
Als Einstieg kann man Almased empfehlen, aber man sollte sich mit dem Thema Ernährung aueinandersetzen und diese Umstellen, um das Ergebniss der Diät zu halten.
Auch der Preis für Almased überzeugt nicht.




Dienstag, 8. April 2014

Sucolin vs. Stevia - Was ist besser?

Steviapflanze             sigrid rossmann  / pixelio.de
Von Stevia haben wir ja nun schon alle gehört.
Es wird aus der Stevia rebaudiana Pflanze gewonnen. Stevia gibt es in Taps und als Flüssigsüße zu kaufen. Es ist um ein vielfaches süßer als Haushaltszucker. Jedoch keine Kalorien oder Kohlenhydrate und der Blutzuckerspiegel wird nicht angehoben.

Aber was ist Sucolin?
http://www.reformhaus-shop.de/sucolin.html

Es wird aus dem Zuckeralkohol Erythritol hergestellt. Es gehört zu den Zuckeralkohlen, der auch in Birnen, Melone und anderen Früchten vorkommt.
Jedoch ist es nicht ganz so süß als Haushaltzucker.
Aber es hat es 100g Kohlenhydrate auf 100g Sucolin. Jedoch sind das Zuckeralkohole die den Blutzuckerspiegel nicht beeinträchtigen.
Und was ist nun besser?

Verarbeitung in der Küche:
  • Sucolin lässt sich durch die ähnliche Konsistenz wie Haushaltszucker prima zum backen und kochen verwenden. 
  • Stevia flüssig eignet sich hervorragend zum süßen von Joghurt, Quark und Nachspeisen. Ebenso für Salatdressings und zum kochen kann prima eingesetzt werden, da es sich nicht auflösen muss. Die Tabs können leicht dosierbar in Heißgetränken eingesetzt werden.
Preis:
  • 500g Sucolin in kristalliner Form kostet rund 9,-€.
  • 100g Stevia kostet ca. 6,50€. Ist jedoch bedeutet süßer als Sucolin. Daher wird weniger benötigt.
Verträglichkeit: 
  •  Sucolin kann bei zu hoher Dosis abführend wirken.
  • Stevia sollte nur in begrenzter Menge (4mg/kg Körpergewicht) eingenommen werden. Bei zu hoher Dosis wurden bei Tierversuchen leichte Vergiftungen und/oder Mutationen festgestellt. Jedoch müsste ein Mensch eine unrealistisch große Menge davon vertilgen um Anzeichen einer Vergiftung zu bekommen.
Fazit: Ob sie nun mit Stevia oder Sucolin süßen wollen bleibt ihnen überlassen. Beides eignet sich für den Einsatz in der Küche und kann ohne schlechtes Gewissen eingesetzt werden.