Dienstag, 25. Juni 2013

Gemüse - wie viel Kalorien und Vitamine stecken drin / Teil 2

w.r.wagner  / pixelio.de
Gurken
Sie schmeckt nicht nur im Salat. Auch in der Suppe, roh oder als Saft lässt sich das zu den
Kürbisgewächsen gehörende Gemüse genießen. Bei nur 12 Kalorien auf 100g hat es quasi keine Kalorien, besitzt jedoch auch nicht wirklich viele Vitamine. Jedoch soll sie helfen Giftstoffe auszuschwemmen, bei Wechseljahrsbeschwerden helfen und äußerlich angewendet für straffe Haut sorgen.

Halina Zaremba  / pixelio.de
Karotten
Sie enthalten viel Betacarotin. Das ist wichtig für den Knochenwachstum und die Augen. Betacarotin ist fettlöslich. Daher solten sie Karotten immer mit etwas Öl genießen.
Sie enthält auf 100g rund 26 Kalorien und etwas mehr Kohlenhydrate als anderes Gemüse. Daher schmecken sie gedünstet immer etwas süßlich. Auch Vitamine und Mineralstoffe enthält das Wurzelgemüse. Auch sie gibt es in vielen verschiedene Farben und Formen.

Spinat
Soviel Eisen wie früher geglaubt hat Spinat nicht. Aber trotzdem einen ordentlichen Anteil von 3-4
w.r.wagner  / pixelio.de
Gramm pro 100 g Spinat. Der Mythos das Spinat eine reine Eisenbombe ist, entstand in den Dreißiger Jahren. Ein Kommafehler lies alle Eltern Spinat kaufen :). Aber auch sonst sind eine Menge Mineralstoffe enthalten. Allen voran das Spurenelement Zink (0,22g). Früher wurde er als Heilmittel bei Fieber, Lungenentzündung und Nierensteinen eingesetzt. Auch bei Blähungen und Verstopfung soll er Abhilfe schaffen.
Peter Smola  / pixelio.de

Tomaten
Mit rund 17 Kalorien ebenfalls sehr Figurschonend. Viel Wasser und Lycopin, das Schlaganfällen vorbeugen soll, Mineralstoffe und Vitamine enthält das rote Gemüse.Am besten schmecken sie sonnengereift. Die Sorten sind Geschmacksache und man erhält sie in vielen Farben und Formen.
Man sagt auch, die Tomate sei ein natürliches Anti-Agingmittel.
w.r.wagner  / pixelio.de

Zucchini
Die Zucchini gehört zu den Kürbisgewächsen und lässt sich vielseitig verwenden. Es gibt sie auch in
gelb. Diese schmecken dann etwas süßlicher als die grüne Variante.
Mit rund 20 Kalorien gehört sie zu jeder gesunden Ernährung. Sie enthalten viel Mineralstoffe wie Kalium, Calzium, Phosphor, Eisen und Vitamin A und C.

Fazit
Essen sie viel Gemüse! Versuchen sie täglich von jeder Farbe etwas zu essen. Etwas roten wie eine Tomate, etwas Gelbes wie ein gelbe zucchini oder eine Paprika, etwas weißes und oranges.
So sind sie mit allerlei wichtigen Nährstoffen versorgt und der angerichtet Teller macht auch was her.
Versuchen sie doch mal Gemüse vom Grill. Lecker!




Dienstag, 11. Juni 2013

Gemüse - wie viel Kalorien und Vitamine stecken drin / Teil 1

Vor allem jetzt gibt es überall das frische knackige Gemüse aus heimischer Ernte.
Es heißt ja immer Gemüse sei gesund, doch was und wie viel steckt wirklich drin, und wie viel Kalorien hat es?
Cornerstone  / pixelio.de

Aubergine
Das lila Gemüse enthält praktisch kein Fett und ist sehr kalorienarm. Gerade einmal 17,5 Kalorien auf 100g!
Sie enthält 96% Wasser und an Mineralstoffen sind Natrium, Kalium, Magnesium, Calcium,  Phosphor,  Eisen und Zink enthalten. An Vitaminen sind Vitamin A, B6, C und Folsäure vertreten. Sie schmeckt auch auf dem Grill sehr lecker!

w.r.wagner  / pixelio.de
Blumenkohl
Er enthält nur 23 Kalorien auf 100g und ist deshalb ebenfalls so wie die Aubergine ein Figurschmeichler. Auch stecken jede Menge Vitamin C in ihm. Nämlich stolze 48.2 mg.
Aber auch Vitamin B5, B6, B9 und Vitamin K, sowie Calzium, Kalium, Natrium, Eisen Phosphor, Eisen und Zink sind enthalten. Es gibt ihn in vielen verschiedenen Sorten. Der Romanesco enthält noch mehr Vitamin C als der herkömmliche Blumenkohl!

              w.r.wagner  / pixelio.de
Erbsen
Sie sind reich an Ballaststoffen und Magnesium. Ihr Kaloriengehalt ist mit 86 Kalorien je 100 g unter den Gemüsen relativ hoch.
Erbsen sind reich an Kohlenhydraten, hochwertigem Eiweiß, Ballaststoffen, Mineralstoffen (Kalium, Eisen und Zink) und Vitaminen der B-Gruppe. Sekundäre Pflanzenstoffe wie z. B. Saponine und Phytosterine (sollen Cholesterinsenkend wirken) liefern sie ebenfalls. Wussten sie, dass Erbsen eine der ältesten kultivierten Nutzpflanzen sind!

          w.r.wagner  / pixelio.de

Kohlrabi
Nicht jeder mag ihn, dabei sollte man zugreifen. Denn er enthält viel Vitamin C und Kalium. Und mit gerade mal 25 Kalorien und nur 4g Kohlenhydrate pro 100g ist er ideal für jeden der auf seine Linie achtet. Er schmeckt roh, gedünstet oder gebraten!

birgitH  / pixelio.de
Radieschen
Nur 14 Kalorien auf 100g!  Na, wenn das nicht unschlagbar ist. Ein muss für jeden der auf eine tolle Sommerfigur hinarbeitet. Ideal für zwischendurch oder im Salat. Auch das Radieschen enthält Vitamine, Kalium, Magnesium und noch eine litanei an anderen Nährwerten. Kleiner Tipp: im Kühlschrank gelagert ohne Grün halten sie sich mehrere Tage.

Fazit Teil 1:
Ran an's junge Gemüse!
Greifen sie ordentlich zu. Das Gemüse enthält viel Wasser und viele Nährstoffe die man braucht. Gleichzeitig haben sie wenige Kalorien und machen trotzdem satt.



Dienstag, 4. Juni 2013

Ein neuer Gastartikel von mir auf www.wellbo.de

Ein Erfahrungsbericht zur Low Carb Ernährung!
Lesen sie wie sich diese Ernährungsumstellung nicht nur positiv auf ihr Gewicht ausübt, sondern auch auf ihre Gesundheit!

 http://www.wellbo.de/magazin/gesundheit/abnehmen/die-low-carb-diaet-ein-erfahrungsbericht.html

Erdbeeren - alles was sie darüber wissen sollte

Sara Hegewald  / pixelio.de
Von Mai bis August gibt es die leckeren roten Früchte.
Jeder Deutsche isst pro Jahr rund 3,5 Kg Erdbeeren. Das ist jede Menge.
Daher reicht der heimische Anbau nur zu 50%. Die anderen 50% werden importiert. Im Jahr 2011 wurden in Deutschland 154.000 Tonnen Erdbeeren geerntet!
Wussten sie, dass die Erdbeere -botanisch gesehen- zu den Sammelnussfrüchten gehört. Die Erdbeerpflanze gehört nicht zu den Obstgewächsen, sondern zu den Gattungen der Rosengewächse. Die eigentliche Frucht sind die kleinen grünen Körner auf der Oberfläche der Erdbeere.

Was ist beim Kauf zu beachten?
Erdbeeren sollten sie am besten selber pflücken. Da gibt es Felder zum selberpflücken.
Da weis man wo sie her sind, kann sich die besten Früchten raussuchen und günstiger sind sie auch als im Supermarkt.
Da die Hälft unserer Erdbeeren importiert werden, sind viele, je nach Herkunftsland, stark pestizidbelastet. Daher sollten sie Bio-Ware bevorzugen.
Achten sie beim Kauf auf feste rote Früchte, denn Erdbeeren reifen nicht mehr nach, wenn sie erst einmal gepflückt wurden.Lassen sie beim selberpflücken die grünen Stiele dran. So halten sie sich länger.

Erdbeeren - eine Vitaminbombe!
Erdbeeren enthalten viel Vitamin C. Mehr als Zitronen oder Orangen.
Aber auch andere wichtige Vitamine stecken in ihr.
100 g Erdbeeren enthalten rund:
Dr. Klaus-Uwe Gerhardt  / pixelio.de
  • 8 Mikrogramm Vitamin A
  • 54 Mikrogramm Vitamin B2
  • 0,3 Milligramm Vitamin B3
  • 43 Mikrogramm Folsäure
  • 65 Milligramm Vitamin C
  • 0,1 Milligramm Vitamin E
  • 13 Mikrogramm Vitamin K
Dabei haben 100 g nur 32 Kalorien!
Also der richtige Snack wenn sie Lust auf Süßes haben.
Vor allem junge Frauen sollten bei den leckeren Früchten zugreifen. Denn schon 3 Portionen pro Woche senken das Herzinfarktrisiko um ein Drittel. So das Ergebnis der amerikanischen Nurses' Health Study II. Ihrer Meinung nach schützt der enthaltene Pflanzenfarbstoff "Anthocyane" die Blutgefäße vor Verkalkungen.

Fazit: Erdbeeren sind kalorienarme Vitaminbomben, die jedoch auch Fruchtzucker enthalten. Wenn Sie nicht gerade eine Diät machen , dann langen sie ordentlich zu! 
Rezept-Tipp: Buttermilch mit kleingeschnittenen Erdbeeren mixen, etwas Stevia dazu und kalt genießen. Lecker und Kalorienarm!


Mittwoch, 29. Mai 2013

BCAAs - ein sinnvolles Supplement!

Sara Hegewald  / pixelio.de

BCAAs (branched chain amino acids) sind verzweigkettigte Aminosäuren.
Sie sind für den Menschen lebensnotwendig und müssen über die Ernährung aufgenommen werden, da der Körper sie nicht selbst herstellen kann.
Zu den BCAAs gehören L- Leucin, L- Isoleucin, L - Valin.


L-Valin
Sie trägt zur Energiegewinnung des Körpers bei und unterstützt somit den Muskelaufbau. Vor allem Bodybuilder achten auf ein valinhaltige Lebensmittel wie Hühnerbrust, Lachs, Eier und Rindfleisch. Aber auch Walnüsse, oder ungeschälter Reis enthalten viel L-Valin.
Eine andere wichtige Eigenschaft ist die Anregung der Insulinausschüttung, wodurch der Blutzucker reguliert und die Aufnahme der Aminosäuren in der Leber und im Muskel beschleunigt wird.
Pro Kg Körpergewicht eines gesunden Erwachsenen sollten im Durchschnitt 10-29 mg Valin über die Nahrung aufgenommen werden.

L-Leucin
Martina Böhner  / pixelio.de

Es spielt eine wichtige Rolle beim Stoffwechsel im Muskelgewebe. So hilft es beim Erhalt und Aufbau des Muskels. Es ist auch ein wichtiger Bestandteil der Proteinsynthese in der Leber und unterstützt Heilungsprozesse. Des Weiteren reguliert es die Energieversorgung und ist an der Erzeugung von Glucose beteiligt, weshalb es gerade bei einer kohlenhydratarmen Ernährung sinnvoll ist BCAAs einzunehmen.
Es kommt viel in Hühnerbrust, Lachs, Eier und Rindfleisch vor.
Der Tagesbedarf liegt hier bei 10-50 mg L-Leucin.

L-Isoleucin
Wie auch die beiden anderen, ist L-Isoleucin wesentlich an der Energieversorgung des Muskels beteiligt. Besonders während längerer Anstrengung oder Hungerphasen (Diäten) ist es besonders Wichtig. Da greift der Körper auf Reserven zurück um so den Muskelabbau zu verhindern. Sind keine Reserven vorhanden passiert dass was keiner will: Muskelmasse geht verloren!
Auch stimuliert es die Insulinproduktion in der Bauchspeicheldrüse und sorgt so für die Aufrechterhaltung der natürlichen Stickstoffbilanz im Körpers. Dies ist vor allem für die Neubildung von Geweben, sprich Muskelaufbau, wichtig.
Es werden 7,5 bis 28 mg pro kg Körpergewicht empfohlen.

Fazit: BCAAs sind eine äußerst sinnvolle Nahrungergänzung. Vor allem bei Diäten oder im Training sind sie empfehlenswert und gerade deshalb auch eines der meist eingenommenen Supplements.
Daumen hoch für die BCAAs!!


Dienstag, 21. Mai 2013

Nüsse - mehr als ein Snack zwischendurch

w.r.wagner  / pixelio.de
Nicht nur in der Winterzeit sind Nüsse eine gesunde Zwischenmahlzeit. Sie sind reich an gesunden Fetten, Mineralien, Vitaminen und Ballaststoffen uns sollten daher täglich gegessen werden. Sie zählen zu einer gesunden Ernährung. Sie können den Cholesterinspiegel um ca. 5 % senken und mindern das Herzinfarktrisiko, wie Studien beweisen.
Doch sollten sie nur in geringen Mengen gegessen werden, da sie viele Kalorien haben.
Täglich eine kleine Hand voll wäre der ideale Nuss-Genuss. Das sind ca. 25 - 30 Gramm.

Und was steckt in welcher Nuss:
  • Mandeln: Sie enthalten viel Vitamin E, Folsäure, Magnesium, Ballaststoffe und Aminosäuren. Sowie einen hohe Gehalt an Kalium, Magnesium und Calzium. Sie können bei regelmäßigen Verzehr vor Arteriosklerose schützen und sorgen für eine intakte Nerv -und Muskelfunktion.
  • Haselnüsse: Sie enthalten viel Vitamin E, Ballaststoffe und gesunde Fettsäuren. Das
    Andreas Morlok  / pixelio.de
    Haselnussöl soll die Hautalterung aufhalten und ist ideal bei trockener Haut. Auch fördert die Haselnuss die Verdauung, schützen vor Darmkrebs und Verhindern Ablagerungen in den Gefäßen.
  • Erdnuss: Reich an einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren, B- und E-Vitaminen und Folsäure. Sie haben den höchsten Eiweißgehalt von allen Nüssen und können auch den Cholesterinspiegel und das Herzinfarktrisiko senken.
  • Walnuss: Sie punktet mit 72 % mehrfach ungesättigte Fettsäuren, viel Vitamin B und E, Selen und Fluor und schützen vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen ohne das Gewicht zu erhöhen. Auch soll sie vor Krebs schützen. 8 Walnüsse am Tag sollen dafür schon reichen!
  • Macadamia: Mit stolzen 73% Fett liegt sie auf Platz eins in Sachen Fettgehalt. Jedoch sind diese Fette lebensnotwendig und somit gute Fette. Sie senken den Gesamt-Cholesterinspiegel und unterstützen die Reizübertragung des Nervensystem. Auch enthalten sie Vitamin B, Calzium und Eisen. Sie wird auch "Die Königin der Nüsse" genannt.
  • Paranuss: Sehr nahrhaft durch viel gesunde Fette und Eiweiß. Dies Nuss ist die größte natürliche Selenquelle für den Menschen. Sie unterstützt den Zellwachstum und hemmt die Bildung von bösartigen Tumoren.
  • Pekannuss: Sie haben ein sehr günstige Fettsäurezusammensetzung und schützen ebenso vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen und schützen Augen und Schleimhäute. Vitamin A und lebenswichtige Aminosäuren stecken auch in der Pekannuss.
  • Cashewkerne: Sie gehören eigentlich nicht zu den Nüssen, den es sind die Kerne der Cashew-Frucht. Sie enthalten viel mehr Kohlenhydrate und dafür weniger Fett als andere Nüsse. Dafür sind sie reich an Magnesium und Eisen.
  • Pistazien: Sie enthalten viel pflanzliches Eiweiß wichtige Mineralstoffe wie Calcium, Kalium, Phosphor. Sie senken den Cholesteringehalt im Blut und stärken Knochen und Zähne.
  • Kokosnuss: Sie ist reich an ungesättigten Fettsäuren und hat einen hohen Gehalt an Kalium, Kupfer und Eisen. Sie beugt Gefäßverkalkung vor und schützt zudem die Leber.
Andreas Morlok  / pixelio.de
Nicht alle aufgezählte Nüsse gehören auch zu den Nüssen. Die Kokosnuss, genauso wie die Cashewkerne, die Mandeln, Pekannüsse und die Pistazien gehören zu den Steinfrüchten. Die Paranuss ist eine Kapselfrucht und die Erdnüsse sind Hülsenfrüchte.

Fazit: Welche Nuss nun bevorzugt gegessen wird ist Geschmacksache. Ernährungswissenschaftler raten zu einem gesunden Nuss-Mix um für die Gesundheit etwas zu tun.
Am besten sollten die Nüsse unbehandelt - sprich nicht blanchiert, gesalzen, geröstet oder gezuckert - sein. Somit nehmen sie die vielen wichtigen Nährstoffe auch wirklich auf.

Dienstag, 14. Mai 2013

Salz - wie schlecht ist es wirklich?

Wenn es nach Ärzten oder Ernährungsspezialisten geht gehört der Salzstreuer verboten.
Zu viel Salz soll den Blutdruck erhöhen und somit äußert ungesund für unser Herz-Kreislauf-System
sein. Dieses Wissen kursiert seit Jahrzehnten in unseren Köpfen. Doch was ist wirklich dran?

twinlili  / pixelio.de
Und warum ist Salz so wichtig?
Salz besteht hauptsächlich aus Natriumchlorid. Je nach Salzart können auch noch andere Mineralstoffe und Spurenelemente enthalten sein. Salz ist für unseren Wasserhaushalt, die Verdauung, unser Nervensystem und den Knochenaufbau lebensnotwendig.
Der menschliche Körper enthält etwa 150 - 300 g Salz, dass er täglich mit bis zu 3 Gramm über die Nahrung wieder ausgleichen muss. Denn durch Schwitzen und Ausscheidungen gibt er es täglich auch wieder ab.
Doch der Salzverbrauch von uns Deutschen liegt weit höher. Bei Männern rund 9 Gramm pro Tag und bei den Frauen bei rund 6,5 Gramm pro Tag.
Doch das dieser erhöhte Salzkonsum den Blutdruck steigen lassen soll, wird aktuell hart umstritten. Studien ergaben, dass durch einen erhöhten Salzkonsum der Blutdruck nur um 1- 2 mm auf der Quecksilbersäule (mmHg) erhöht. Selbst bei älteren Personen nur um 5 mmHg!
Genauso umgekehrt. Bei einer Salzarmen Diät senkt sich der Blutdruck um nur 1 mmHg! Das ist fast nichts!
Ist man nun doch weniger Salz, steigt die Ausschüttung von Streßhormonen, die sich dann negativ auf unser Herz-Kreislaufsystem auswirken können! Also auch keine Lösung.

Wie viel soll es denn nun sein?
Experten raten zu ca. 5 g pro Tag.
Die Salzaufnahme zu reduzieren ist nun oft aber gar nicht so einfach, da das meiste Salz, dass wir zu uns nehmen, in Fertigprodukten wie Wurst, Käse und Konserven stecken. Nur ein geringer Teil wird über das Salzen in unseren Küchen aufgenommen.

Und welches Salz soll man kaufen?
twinlili  / pixelio.de
Das Tafelsalz, dass es überall zu kaufen gibt, wurde industriell verarbeitet. Es wurde stark erhitzt, gereinigt, gesiedet und gebleicht (raffiniert), so dass es nur noch aus Natriumchlorid besteht. Dann werden künstliches Jod und Fluor hinzugefügt. Was dabei rauskommt ist ein raffiniertes Natriumchlorid-Chemikalien-Gemisch, dass mit dem Salz in unserem Körper nichts gemeinsam hat.
Stattdessen sollten sie Meersalz (Fleur de Sel, Bild oben), Kristallsalz und Steinsalz (z.B. Himalajasalz, siehe Bild) verwenden.
Sie enthalten von Naturaus mehr Jod als das "Supermarktsalz" und auch Spurenelemente wie Selen, Silizium und Zink. Auch Mineralstoffe wie Magnesium oder Kalium sind in den Natursalzen enthalten.
Diese kosten zwar oft ein paar Euro mehr aber sind in Sachen Gesundheit gut angelegt und schmecken auch bei weitem nicht so bitter wie das raffiniert Speisesalz.

Fazit: Keine Panik wegen Bluthochdruck! Sie müssen Ihren Tischnachbarn nicht böse anschauen wenn er zum Salzstreuer greift. Salz ist nicht so böse wie lange geglaubt. 
Achten sie jedoch auf gute Salze und versuchen sie versteckte Salze in Fertigprodukten zu vermeiden.