Dienstag, 29. Oktober 2013

Haferflocken - ein echtes Allroundtalent!

Benjamin Klack  / pixelio.de
Der Klassiker startet wieder durch!! Für viele gehören die Haferflocken zu jedem vernünftigen Frühstück! Für Sportler genauso wie für Kinder oder Erwachsene.

Seit über 100 Jahren kennen wir die Haferflocken.
Sie hat ein breites Spektrum an wichtigen Nährstoffen und ist zudem vielseitig einsetzbar. Nicht nur zum Frühstück mit Milch, sondern auch in Keksen und Kuchen, schmecken sie richtig lecker.

Sie liefern wertvolle, leicht verdauliche Kohlenhydrate, wichtiges Eiweiß, hafereigene Vitamine und Mineralstoffe und einen hohen Gehalt an Ballaststoffen.
Hier die Auflistung der Nährwerte:
100g = ca. 360 Kcal davon:
  • 50g Kohlenhydrate (205 Kcal)
  • 13g Eiweiß (ca 53 Kcal)
  • 8g Fett (74 Kcal)
  • 8g Ballaststoffe (20 Kcal)
- See more at: http://www.aesthetics-blog.com/sind-haferflocken-gesund/#sthash.rMyLmDfX.dpuf

100g = ca. 360 Kcal davon:
  • 50g Kohlenhydrate (205 Kcal)
  • 13g Eiweiß (ca 53 Kcal)
  • 8g Fett (74 Kcal)
  • 8g Ballaststoffe (20 Kcal)
100g = ca. 360 Kcal davon:
  • 50g Kohlenhydrate (205 Kcal)
  • 13g Eiweiß (ca 53 Kcal)
  • 8g Fett (74 Kcal)
  • 8g Ballaststoffe (20 Kcal)
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Bereits 40 Gramm Haferflocken am Tag decken 90 Prozent des Tagesbedarfs an Mangan und 20 Prozent Ihres Tagesbedarfs an Kupfer und Zink!

Durch die gesunden ungesättigten Fettsäuren und den hohen Magnesiumanteil fördert es die Fettverbrennung!

Durch die enthaltenen Ballaststoffe schon die Magen-und Darmschleimhaut und hilft bei Magendarmproblemen. Sogar der Cholesterinwert sowie der Blutzuckerspiegel werden gesenkt!

gänseblümchen  / pixelio.de
Alles zusammen sorgt für ein stabiles Immunsystem und einen gesunden Stoffwechsel, sowie schöne Haut, gesundes Haar und feste Fingernägel!

Stellen sie ihr Frühstück um und essen sie morgens Haferflocken. Sie können je nach Geschmack
noch Rosinen, Nüsse oder etwas Obst beigeben. Sie werden begeistert sein von dem leicht nussigen Aroma der tollen Flocken!
Probieren sie doch auch einmal ein Rezept für Hafer-Plätzchen. Sie werden überrascht sein, wie lecker eine gesündere Variante der sonst so kalorien - und zuckerreichen Plätzchen schmecken kann.

Fazit: Sie wollen sich gesund ernähren und ihrem Körper was gutes tun. Dann sollten Haferflocken ein fester Bestandteil ihrer Ernährung sein. 
Probieren sie das Allrountalent Haferflocke!!


Dienstag, 22. Oktober 2013

Ingwer - ein Alleskönner nicht nur in der Küche

w.r.wagner  / pixelio.de
Ingwer wächst in den Tropen und Suptropen wie Indien, China, Japan, Indonesien, Australien, Vietnam, Nigeria und Südamerika. In Indien werden im Jahr rund 250000 Tonnen produziert!!
Das ist jede Menge Ingwer, der aber nicht nur in der Küche beliebt ist, sondern auch als Heilpflanze bekannt ist!

Man kann ihn reiben, mahlen, hacken, in Scheiben schneiden und in Gerichte und Suppen als Würze beigeben.
Durch seine leichte schärfe und sein tolles Aroma verfeinert er aber auch Mehlspeisen, Plätzchen, Kuchen und sogar Tee's werden daraus gekocht.

Ingwer regt die Schweißbildung an. Daher wird er in heißen Ländern gerne in Kaffee und Tee gemischt. Er kann aber noch weit mehr:
  • Übelkeit und Brechreiz lindert und unterdrückt er (z.B. bei Chemotherapie, Seekrankheit)
  • Ingwer wirkt entzündungshemmend
  • lindert Übelkeit in der Schwangerschaft
  • ist ein Antioxidant
  • anregende Effekte auf Magensaft und Gallenbildung
  • regt die Darmfunktion an
  • wirkt durchblutungsfördernd 
  •  in der chinesischen Medizin wird er bei Rheuma, Muskelschmerzen und Erkältungen verabreicht
Ingwer enthält zudem noch Vitamin C, Magnesium, Eisen, Kalzium, Kalium, Natrium und Phosphor
w.r.wagner  / pixelio.de
und soll die Fettverbrennung anheizen.
Das ist für alle die diese Wurzel gerne essen ein positiver Nebeneffekt!

Kleiner Tipp: im Kühlschrank lässt er sich mehrere Wochen lagern. Selbst wenn die Haut verschrumpelt ist kann man ihn noch benutzen. Er ist dann nur etwas schärfer!

Fazit: Ingwer ist nicht umsonst auf der Liste der gesündesten Lebensmitteln der Welt!
Probieren sie ihn aus! Er ist so vielseitig einsetzbar und gibt vielen Rezepten den letzten Schliff!

Dienstag, 8. Oktober 2013

Schädigt zu viel Eiweiß die Nieren??

Alexander Klaus  / pixelio.de
Hier haben wir wieder einen Mythos, den jeder schon einmal gehört hat der sich mit dem Thema Fitness etwas beschäftigt.
Angeblich soll ein zu hoher Eiweißkonsum auf Dauer die Nieren schädigen.

Stimmt das denn nun?
Nein. Diese Aussage ist falsch.
Bei einem gesunden Menschen passen sich die Nieren an eine erhöhte Proteinzufuhr an.
Genauso wie sich die Muskeln an das Krafttraining anpassen, passen sich auch die Nieren eines gesunden Menschen an die Eiweißmenge an.
Wichtig ist das man viel trinkt, so dass die Nieren auch arbeiten können.
Viele Studien haben Belegt, dass durch eine hohe Eiweißzufuhr keinerlei Nierenschädigungen auftreten. Auch andere Organe wie die Leber haben keinerlei negativen Belastungen dadurch.

Benjamin Klack  / pixelio.de
AUßER!!
Bei kranken Menschen!
Vor allem bei Niereninsuffizienz ist Vorsicht geboten!! Den bei dieser Erkrankung arbeiten eine oder sogar beide Nieren nicht mehr richtig. Dadurch kommt es zu einer erhöhten Konzentration an Harstoff und Harnsäure sowie Kreatinin im Blut.
Nimmt man nun viel Protein zu sich, erhöhen sich die Werte stark, da Harnstoff das Hauptabbauprodukt von Eiweiß ist.
Bei solch einer Erkrankung ist auf eine geringe Proteinzufuhr zu achten, um den Harstoffwert im Blut zu senken.
Denn mit solch einer Erkrankung ist nicht zu spaßen.
Im schlimmsten Fall kommt es zur Dialyse (Blutreinigung) oder zur Nierentransplantation.

Fazit: Mythos teilweise richtig!!!
Bei gesunden Menschen kann ohne Bedenken viel Protein aufgenommen werden. 
Der Körper bzw. die Nieren passen sich an. 
Bei kranken Menschen sollte immer die Meinung eines Arztes miteinbezogen werden. 

Montag, 30. September 2013

Plastikflaschen ungesund? - stimmt das denn?

Wir können mittlerweilen gar nicht mehr ohne Plastik. Es hat viele Vorteile.
Es ist robust, in allen möglichen Formen und Farben herzustellen und kostet so gut wie nichts.
Das es der Umwelt nicht gut tut wissen wir. Doch auch für uns kann es schädlich sein.

Lupo  / pixelio.de
Was steckt dahinter? Stimmt es das Weichmacher ins Wasser übergeht?
Ja, leider! Viele Studien haben Wasser aus Glas- und Plastikflaschen untersucht.
In den Plastikflaschen war der Östrogen-Wert um das doppelte so hoch wie in den Glasflaschen.
Dies kann den Hormonhaushalt stören und zu einer Östrogendominanz führen. (vermehrte Fetteinlagerungen, Behinderung beim Fettabbau, Spitzbusen beim Mann...)

Das sogenannte Bisphenol A, das in Plastikflaschen enthalten ist, geht ins Wasser über und kann sich schon beim Kleinkind negativ auf die Hirnentwicklung auswirken.
Beim Erwachsenen kann es zu Stoffwechselstörungen, Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes, Fruchtbarkeitsstörungen, Fehlgeburten, Autismus, Allergien und sogar zu Krebs führen kann.

Untersuchungen an Tieren haben gezeigt, dass bereits kleine Mengen diese Krankheiten auslösen können. Daher rate ich von Plastikflaschen ab. Sie können, wenn sie dennoch nicht darauf verzichten wollen, auf Mehrwegplastikflaschen umsteigen. Diese sind weniger stark belastet, da die Flaschen härter sind als Einwegflaschen und daher weniger Weichmacher enthalten.

Leider gilt das gleiche ebenso für Konservendosen. Dies ist besonders kritisch da die enthaltenen Lebensmittel besonders lange mit der Dose in Kontakt sind. Versuchen sie darauf zu verzichten und Kochen sie lieber frisch. Das schmeckt besser und enthält keine Konservierungsstoffe und andere unerwünschte Inhaltsstoffe.
Und die Umwelt dankt es ihnen auch!

Fazit: Ich rate allgemein von Plastikprodukten ab! 
Wer mehr über diese Thema wissen möchte, sollte sich den Film "Plastik Planet" anschauen. Aber Vorsicht! Das könnte ihr Leben verändern! 
Hier kommen sie direkt zu Film: Plastik Planet

Dienstag, 24. September 2013

Eisenmangel - nicht zu unterschätzen im Alltag und beim Sport

Jorma Bork  / pixelio.de
Eisen ist wichtig für den Sauerstofftransport- und Speicherung von Mensch und Tier.
Der menschliche Körper enthält etwa 2 -4 g Eisen. Davon sind 60% an das Hämoglobin, den roten Blutfarbstoff gebunden.
Frauen leiden häufiger an Eisenmangel als Männer. Das liegt daran, dass die Frau durch ihre Periode Blut und somit auch Eisen verliert .
Aber auch Kinder, Schwangere, Sportler oder ältere Menschen leiden oft an Eisenunterversorgung.
Dies ist lange nicht spürbar.
Und auch wenn sich die Symptome wie Müdigkeit, Schwindelgefühle, Konzentrationsschwächen, Kopfschmerzen, rissige Mundwinkel, Haarausfall, Blässe oder brüchige Nägel bemerkbar machen, wird selten ein Eisenmangel vermutet.
Sollten sie eine oder mehrere dieser Symptome an sich bemerken, gehen sie bitte zu ihrem Hausarzt und lassen sie ein Blutbild erstellen, bevor sie sich im nächsten Drogeriemarkt eines von zig Eisenpräparaten zulegen. Ihr Arzt hilft ihnen da weiter, welches Produkt wirklich Sinn macht.

Oft ist auch die Frage ob überhaupt nachgeholfen werden muss, oder ob man durch eine speziellere
Rotus  / pixelio.de
Ernährung das Problem auch in den Griff bekommen kann.

Sie können Nahrungsmittel wie Kaffee und Schwarzen Tee vermeiden. Dieser bringt sogar eine eisenreiche Mahlzeit auf Null da es die Aufnahme von Eisen sehr stark hemmt. Er heftet sich im Darm an das Eisen und spült es wieder mit aus.
Auch bei Milch sollten sie sparsam sein. Hier gilt das gleiche.

w.r.wagner  / pixelio.de
Fleisch ist ein super Eisenlieferant. Vor allem Innereien und Meeresfrüchte enthalten viel Eisen.
In Verbindung mit Vitamin C (z.B. Fruchtsaftschorle) kann sogar mehr als 30% Eisen davon aufgenommen werden.
Bei pflanzlichen Lebensmitteln liegt der Wert nur bei ca. 5%. Daher leiden Vegetarier oft auch an zu niedrigen Eisenwerte. Sie sollten viele Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Rosinen und Nüsse zu sich nehmen.

Vor allem Ausdauersportler leiden unter Leistungseinbussen durch zu niedrige Eisenwerte im Blut. Sie können durch eine Umstellung der Ernährung mehr aus sich rausholen oder notfalls durch vernünftige Supplementierung durch den Arzt dem entgegen wirken.

Fazit: Beugen sie vor. Sind sie oft Müde und schlapp? Haben sie oben aufgezeigte Symptome? Gehen sie zum Hausarzt und lassen sie ein großes Blutbild machen. Das bring Aufschluss über mögliche Ursachen und dessen Behandlung.

Dienstag, 10. September 2013

Honig - der bessere Zucker?!

birgitH  / pixelio.de
Die Meinungen darüber ob Honig nun besser zum süßen wäre als Haushaltszucker gehen in verschiedene Richtungen.
Doch was wer hat nun Recht und warum?
Kommen wir zuerst einmal dazu aus was Honig besteht.
Hergestellt wird er von Bienen. Sie sammeln den Nektar von Blütenaber auch die Auscheidungsprodukte von anderen Insekten. Das nennt man dann Honigtau.
Er enthält viele Vitamine, Nährstoffe und Spurenelemente sowie auch Aminosäuren.
Haushaltszucker oder andere Süßungsmittel liefern hier beinahe keine!!
Also punktet Honig in Sachen Mikronährstoffen!!

Hauptsächlich liefert er aber jede Menge Zucker.
Je nach Honigsorte ca
Fructose 24 - 44%
Glucose 22 - 41%
Maltose 4 - 14%
Saccharose bis zu 5%
andere Mehrfachzucker 1 - 14%

Mit seinen ca. 300 Kalorien und ca. 80g Kohlenhydraten ist er ja nicht gerade ein Schlankmacher.
motograf  / pixelio.de
Gegenüber Honig hat Haushaltszucker 405 Kalorien auf 100 g.
Da steht es also so ziemlich Gleichstand.
Bis auf den Süßstoff. Dieser hat fast keine Kalorien. Dafür jede Menge Chemie.

Schauen wir uns den Glykämischen Index einmal an. (ein Maß zur Bestimmung eines kohlenhydratreichen Lebensmittels auf den Blutzuckerspiegel/Anstieg)
Honig liegt bei 58,6 und Zucker bei 70. Jedoch enthält Honig einige Inhaltstoffe die den Blutzuckerspiegel stärker zum ansteigen bringen als Zucker.
Daher steht es hier ebenfalls 0:0.
Hier hat der Süßstoff wieder die Nase vorne. Er sorgt in der Regel für keinen Anstieg. Es gibt jedoch auch Ausnahmen. Daher wird er oft bei Low Carb Diäten verboten.

Fazit: Wer keinerlei Figurprobleme hat oder nicht gerade auf Diät ist kann wählen welchen Zucker er bevorzugt. Honig liefert gegenüber Zucker Nährstoffe, die jedoch bei den kleinen Mengen oft gar nicht ins Gewicht fällt. Es ist einfach Geschmacksache mit was man süßen möchte.
Wenn Honig, dann sollte man ihn von einem Imker in der Gegend beziehen. Dieser Honig schmeckt meist nicht nur besser, sondern ist auch Naturbelassen.
Für diejenigen die auf die Figur achten, würde ich in der Zeit der Diät den Süßstoff bzw. dann doch lieber Stevia empfehlen. Den Süßstoff sowie Stevia hat kaum Kalorien und stellen somit keine ungewünschten Energiebomben dar. Ich persönlich bin aber kein Freund von Süßstoffen, da sie chemisch hergestellt werden.



Dienstag, 3. September 2013

Vollkorn - warum ist es so gesünder?

segovax  / pixelio.de
Was heißt denn überhaupt Vollkorn?
Wie der Name schon sagt ist es das volle Korn. Es werden nur Grannen (Barthaare) und Spelzen (Hochblätter) entfernt. So bleiben die vielen wichtigen Inhaltstoffe in der Schale des Korns enthalten.
Es enthält neben Vitaminen, Ölen und Mineralstoffen (Eisen, Zink, Phosphor, Klaium) auch wichtige Ballaststoffe und das Spurenelement Fluor.

Also stecken im Vollkorn richtig viele Inhaltsstoffe die bei Weißmehl zum größten Teil nicht mehr vorhanden sind, da die Schale des Korns vor dem mahlen entfernt wurde.
Das ist auch der Grund warum Weißmehlprodukte bei weitem nicht so lange sättigen wie Vollkornprodukte.
Die Ballaststoffe quellen im Magen auf und binden Wasser. Das gibt mehr Fülle und regt den Verdauungstrakt an.
Wer 3 x täglich Vollkornprodukte isst, beugt dem ungesunden Bauchfett vor. Zumindest wenn dazu keine bzw. sehr wenig normale Getreideprodukte gegessen werden. 
Laut schwedische Forschern sorgt 1 Scheibe Vollkornbrot am morgen für einen konstanten Blutzuckerspiegel den ganzen Tag lang.
Auch die Blutfettwerte werden durch die Ballastoffe positiv beeinflusst.
Somit senkt es den LDL Cholesterinwert im Blut

Jedoch sollten sie aufpassen und auch die Inhaltsangabe bei Vollkornprodukten genauer anschauen.
Den oft ist leider nur ein geringer Anteil Vollkorn drin und der braune Vollkorn-look kommt von Lebensmittelfarbe oder Malz das hinzugefügt wurde.
Anita Winkler  / pixelio.de
Lassen sie sich von der Färbung oder den vielen Körnchen auf der Backware nicht täuschen.
Fragen sie nach! Oft hat Vollkornbrot auch eine feine Struktur und eine etwas hellere Farbe. Dies hängt ganz von der Verarbeitung des Produktes ab.
Sie könne auch nach dem Mehltyp fragen. Je höher die Nummer desto mehr Vollkorn is drin!

Fazit: Essen sie Vollkornprodukte anstelle von normalen Getreideprodukten. Sie nehmen dadurch eine Vielzahl wichtiger Nährstoffe auf, bleiben länger satt und beugen lästigen Bauchfett vor. Lesen sie die Inhaltsangabe oder fragen sie nach wie viel Vollkorn auch wirklich drinsteckt.