Dienstag, 21. Mai 2013

Nüsse - mehr als ein Snack zwischendurch

w.r.wagner  / pixelio.de
Nicht nur in der Winterzeit sind Nüsse eine gesunde Zwischenmahlzeit. Sie sind reich an gesunden Fetten, Mineralien, Vitaminen und Ballaststoffen uns sollten daher täglich gegessen werden. Sie zählen zu einer gesunden Ernährung. Sie können den Cholesterinspiegel um ca. 5 % senken und mindern das Herzinfarktrisiko, wie Studien beweisen.
Doch sollten sie nur in geringen Mengen gegessen werden, da sie viele Kalorien haben.
Täglich eine kleine Hand voll wäre der ideale Nuss-Genuss. Das sind ca. 25 - 30 Gramm.

Und was steckt in welcher Nuss:
  • Mandeln: Sie enthalten viel Vitamin E, Folsäure, Magnesium, Ballaststoffe und Aminosäuren. Sowie einen hohe Gehalt an Kalium, Magnesium und Calzium. Sie können bei regelmäßigen Verzehr vor Arteriosklerose schützen und sorgen für eine intakte Nerv -und Muskelfunktion.
  • Haselnüsse: Sie enthalten viel Vitamin E, Ballaststoffe und gesunde Fettsäuren. Das
    Andreas Morlok  / pixelio.de
    Haselnussöl soll die Hautalterung aufhalten und ist ideal bei trockener Haut. Auch fördert die Haselnuss die Verdauung, schützen vor Darmkrebs und Verhindern Ablagerungen in den Gefäßen.
  • Erdnuss: Reich an einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren, B- und E-Vitaminen und Folsäure. Sie haben den höchsten Eiweißgehalt von allen Nüssen und können auch den Cholesterinspiegel und das Herzinfarktrisiko senken.
  • Walnuss: Sie punktet mit 72 % mehrfach ungesättigte Fettsäuren, viel Vitamin B und E, Selen und Fluor und schützen vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen ohne das Gewicht zu erhöhen. Auch soll sie vor Krebs schützen. 8 Walnüsse am Tag sollen dafür schon reichen!
  • Macadamia: Mit stolzen 73% Fett liegt sie auf Platz eins in Sachen Fettgehalt. Jedoch sind diese Fette lebensnotwendig und somit gute Fette. Sie senken den Gesamt-Cholesterinspiegel und unterstützen die Reizübertragung des Nervensystem. Auch enthalten sie Vitamin B, Calzium und Eisen. Sie wird auch "Die Königin der Nüsse" genannt.
  • Paranuss: Sehr nahrhaft durch viel gesunde Fette und Eiweiß. Dies Nuss ist die größte natürliche Selenquelle für den Menschen. Sie unterstützt den Zellwachstum und hemmt die Bildung von bösartigen Tumoren.
  • Pekannuss: Sie haben ein sehr günstige Fettsäurezusammensetzung und schützen ebenso vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen und schützen Augen und Schleimhäute. Vitamin A und lebenswichtige Aminosäuren stecken auch in der Pekannuss.
  • Cashewkerne: Sie gehören eigentlich nicht zu den Nüssen, den es sind die Kerne der Cashew-Frucht. Sie enthalten viel mehr Kohlenhydrate und dafür weniger Fett als andere Nüsse. Dafür sind sie reich an Magnesium und Eisen.
  • Pistazien: Sie enthalten viel pflanzliches Eiweiß wichtige Mineralstoffe wie Calcium, Kalium, Phosphor. Sie senken den Cholesteringehalt im Blut und stärken Knochen und Zähne.
  • Kokosnuss: Sie ist reich an ungesättigten Fettsäuren und hat einen hohen Gehalt an Kalium, Kupfer und Eisen. Sie beugt Gefäßverkalkung vor und schützt zudem die Leber.
Andreas Morlok  / pixelio.de
Nicht alle aufgezählte Nüsse gehören auch zu den Nüssen. Die Kokosnuss, genauso wie die Cashewkerne, die Mandeln, Pekannüsse und die Pistazien gehören zu den Steinfrüchten. Die Paranuss ist eine Kapselfrucht und die Erdnüsse sind Hülsenfrüchte.

Fazit: Welche Nuss nun bevorzugt gegessen wird ist Geschmacksache. Ernährungswissenschaftler raten zu einem gesunden Nuss-Mix um für die Gesundheit etwas zu tun.
Am besten sollten die Nüsse unbehandelt - sprich nicht blanchiert, gesalzen, geröstet oder gezuckert - sein. Somit nehmen sie die vielen wichtigen Nährstoffe auch wirklich auf.

Dienstag, 14. Mai 2013

Salz - wie schlecht ist es wirklich?

Wenn es nach Ärzten oder Ernährungsspezialisten geht gehört der Salzstreuer verboten.
Zu viel Salz soll den Blutdruck erhöhen und somit äußert ungesund für unser Herz-Kreislauf-System
sein. Dieses Wissen kursiert seit Jahrzehnten in unseren Köpfen. Doch was ist wirklich dran?

twinlili  / pixelio.de
Und warum ist Salz so wichtig?
Salz besteht hauptsächlich aus Natriumchlorid. Je nach Salzart können auch noch andere Mineralstoffe und Spurenelemente enthalten sein. Salz ist für unseren Wasserhaushalt, die Verdauung, unser Nervensystem und den Knochenaufbau lebensnotwendig.
Der menschliche Körper enthält etwa 150 - 300 g Salz, dass er täglich mit bis zu 3 Gramm über die Nahrung wieder ausgleichen muss. Denn durch Schwitzen und Ausscheidungen gibt er es täglich auch wieder ab.
Doch der Salzverbrauch von uns Deutschen liegt weit höher. Bei Männern rund 9 Gramm pro Tag und bei den Frauen bei rund 6,5 Gramm pro Tag.
Doch das dieser erhöhte Salzkonsum den Blutdruck steigen lassen soll, wird aktuell hart umstritten. Studien ergaben, dass durch einen erhöhten Salzkonsum der Blutdruck nur um 1- 2 mm auf der Quecksilbersäule (mmHg) erhöht. Selbst bei älteren Personen nur um 5 mmHg!
Genauso umgekehrt. Bei einer Salzarmen Diät senkt sich der Blutdruck um nur 1 mmHg! Das ist fast nichts!
Ist man nun doch weniger Salz, steigt die Ausschüttung von Streßhormonen, die sich dann negativ auf unser Herz-Kreislaufsystem auswirken können! Also auch keine Lösung.

Wie viel soll es denn nun sein?
Experten raten zu ca. 5 g pro Tag.
Die Salzaufnahme zu reduzieren ist nun oft aber gar nicht so einfach, da das meiste Salz, dass wir zu uns nehmen, in Fertigprodukten wie Wurst, Käse und Konserven stecken. Nur ein geringer Teil wird über das Salzen in unseren Küchen aufgenommen.

Und welches Salz soll man kaufen?
twinlili  / pixelio.de
Das Tafelsalz, dass es überall zu kaufen gibt, wurde industriell verarbeitet. Es wurde stark erhitzt, gereinigt, gesiedet und gebleicht (raffiniert), so dass es nur noch aus Natriumchlorid besteht. Dann werden künstliches Jod und Fluor hinzugefügt. Was dabei rauskommt ist ein raffiniertes Natriumchlorid-Chemikalien-Gemisch, dass mit dem Salz in unserem Körper nichts gemeinsam hat.
Stattdessen sollten sie Meersalz (Fleur de Sel, Bild oben), Kristallsalz und Steinsalz (z.B. Himalajasalz, siehe Bild) verwenden.
Sie enthalten von Naturaus mehr Jod als das "Supermarktsalz" und auch Spurenelemente wie Selen, Silizium und Zink. Auch Mineralstoffe wie Magnesium oder Kalium sind in den Natursalzen enthalten.
Diese kosten zwar oft ein paar Euro mehr aber sind in Sachen Gesundheit gut angelegt und schmecken auch bei weitem nicht so bitter wie das raffiniert Speisesalz.

Fazit: Keine Panik wegen Bluthochdruck! Sie müssen Ihren Tischnachbarn nicht böse anschauen wenn er zum Salzstreuer greift. Salz ist nicht so böse wie lange geglaubt. 
Achten sie jedoch auf gute Salze und versuchen sie versteckte Salze in Fertigprodukten zu vermeiden.



Dienstag, 7. Mai 2013

Fahrradhelm - alles andere als "uncool"!

S. Hofschlaeger  / pixelio.de
Fahrradhelme - von vielen belächelt oder gar für "uncool" deklariert.
Doch ein Helm kann Leben retten. Nicht nur Kinder sollten deshalb einen tragen, sondern vor allem auch Radsportler. Egal ob in den Bergen oder auf dem Asphalt. Ein Helm schützt den verletzlichen Kopf bei Unfällen.
Mittlerweilen gibt es sie in vielen Formen und Farben. Und auch schicke mit Swarovski-Steinen für die modebewusst Frau von welt. (http://www.yakkay.de/)
Auch Abus bietet viele schicke Modele. (http://www.abus.com/Sicherheit-Unterwegs/Fahrraeder/Helme/Urban-City/)

Doch welcher Helm für welchen Kopf?
Die erste Frage die man ich stellen muss ist: für welche Art Radsport brauche ich den Helm?
Bin ich Alltagsfahrer, Rannradfahrer oder Mountainbiker?
Es gibt dreierlei Klassen in die die Helme unterteilt werden.
  • Einmal den Mikroschalenhelm, der nur mit einer dünnen Kunstoffschicht überzogen ist. Diese hat den Grund bei einem Sturz auf den Boden nicht haften zu bleiben sondern wegzurutschen. Das verhindert zusätzliche Verletzungen des Kopfes und der Halswirbelsäule. 
  • Dann die Hartschalenhelme. Sie haben eine dicke Kunstoffschicht und sind daher auch etwas schwerer. Sie eignen sich eher fürs Mountainbiken. Meist haben sie auch noch einen Kinnbügel das zusätzlich Schutz bietet.
  • Und zum Schluss die Weichschalenhelme (Softshell-Helme). Sie besitzen keine Kunstoffschicht. Somit hat man nur eine Schale aus Hartschaumstoff. Ein gleiten auf dem Boden ist daher bei einem Unfall nicht möglich und kann zusätzlich ein Schleudertrauma verursachen. Sie entsprechen nicht mehr dem heutigen Standart und sollten deshalb nicht gekauft werden.
Wichtig ist das der Helm gut sitzt! Es sollte der Kopfform und Größe des Trägers angepasst sein. Dafür gibt es verschiedene Wechselpolster oder sonstige Verstellmöglichkeiten.
Es soll nicht rutschen, drücken oder wackeln. Die Stirn, Schläfen und der Hinterkopf sollten sicher abgedeckt sein. Achten sie darauf, dass genügend Luftschlitze für die Belüftung vorhanden sind. dass vermeidet unnötiges schwitzen.
Und ein guter Helm muss nicht schwerer sein wie 300g!

Achten sie auf eine Einhaltung der Fahrradhelm-Norm. Diese wird gekennzeichnet mit der Bezeichnung EN 1078. Somit ist gewährleistet, dass der Helm einem Aufprall auf der Bordsteinkante mit 16,5 km/h aushällt und den Kopf schützt.

Sollten ihnen alle Fahrradhelme zu globig sein und sie partu keinen aufsetzen wollen, könne sie ihren Kopf auch mit einer Art Airbag schützen. Diesen kann man wie einen Schal um den Hals legen. Bei einer ungewöhnlichen Erschütterung bläst er sich auf und schütz den Kopf. http://www.youtube.com/watch?v=E_SoHny1nec  Einziger Nachteil ist der Preis. Bei einem normalen Helm muss man mit 80 -100 € rechnen. Der Airbag kostet um die 400€.

Fazit: Egal wie, aber schützen sie ihren Kopf. 
sie sich im Fachgeschäft beraten. So erhalten sie den für sie richtigen Fahhradhelm.


Dienstag, 30. April 2013

Functional Food - Wahres Wunder oder nur ein lukratives Geschäft?

siepmannH  / pixelio.de  
Mittlerweilen findet man im Supermarkt viele Artikel mit der Deklarierung Gesund oder Fit/Fitness. Doch was bedeutet Functional Food (funktionales Essen)
Produkte die mit rechtsdrehenden Bakterien, Omega 3, Calzium, Mineralstoffen etc versetzt sind oder mit cholesterinsenkender Wirkung ausgeschildert werden und als gesundheitsfördernd gelten.
Wir Deutsche greifen immer mehr zu diesen Produkten und geben im Jahr rund 9 Milliarden! Euro dafür aus.

Doch was bringen diese Produkte?
Der Joghurt mit den probiotischen Bakterien, das Erfrischungsgetränk mit zusätzlichen Vitaminen oder das Brot mit Omega 3 Fettsäuren. Egal was es ist. Die Hersteller versprechen durch das sogenannte Functional Food eine Verbesserung bzw. Förderung der Gesundheit.
Eine gesetzliche Definition bzw. einheitliche Etikettierung gibt es in der EU aber dafür nicht.
Der Mensch will sich gesund Ernähren und greift daher zu den meist viel zu teuren Produkten, obwohl gar kein Mangel an Nährstoffen da ist.
So nimmt der Körper jede Menge Zusatzstoffe in künstlicher Form zu sich, die laut Wissenschaftlern und Ernährungsberatern gar nichts bringen und zum Teil sogar gesundheitsschädlich sein können.
Wir brauchen kein zusätzliches Vitamin C! Oder haben sie in Europa schon mal von Skorbutfällen (Vitaminmagelerkrankung) gehört? Ich nicht.
Die vielen zugesetzten Nährstoffe sind meist nicht natürlich und somit für den Körper nutzlos. Omega 3 ist meist so wenig beigesetzt, dass es für eine gesundheitsfördernde Wirkung lange nicht ausreicht.
veit kern  / pixelio.de
Die rechstdrehenden probiotischen Bakterien im Joghurt finden sich auch im weitaus günstigerem Normalprodukt! (normaler Joghurt 0,99,-€ - Probiotischer Joghurt 1,99€)
Besonders bedenklich sei cholesterinsenkende Margerine sagt Professor Stehle. Er ist ein gefragter Mann in seinem Gebiet und rät vor allem Personen, die keinen erhöhten Cholesterinspiegel haben, davon ab. Man nehme bei den Produkten künstliche Phytosterine auf die verhindern sollten, dass zu viel Cholesterin aufgenommen wir.
Doch was passiert bei der erhöhten Aufnahme von den vielen Phytosterinen? Es ist auch keine messbare cholesterinsenkende Wirkung durch den Verzehr solch einer Margarine aufgetreten.

Wem nutzen diese Produkte?
Den einzigen Nutzen hat die Industrie. Der Markt an Functional Food ist in den letzten fünf Jahren um ein Drittel gewachsen, was den Herstellern einen immensen Gewinn beschert.
Allein für probiotische Joghurts geben wir Deutschen im Jahr rund 550 Millionen Euro aus!
Das freut die Hersteller. Daher sind sie auch erpicht, ständig neues Functional Food auf den Markt zu bringen. Das lässt auch in Zukunft die kassen klingeln

Fazit: Lassen sie die Finger davon und kaufen sie das normale Produkt. 
So sparen sie am Geldbeutel aber nicht an ihrer Gesundheit! Sollten sie wirklich nachweislich an einer Unterversorgung leiden, dann lassen sie sich von ihrem Arzt beraten und kaufen sie spezielle Produkte in der Apotheke oder versuchen sie am besten über natürliche Produkte den Mangel auszugleichen.

Dienstag, 23. April 2013

Spargel - auch "weißes Gold" genannt! Was ist dran an den weiß/grünen Stielen?

Helene Souza  / pixelio.de  
Wer kennt ihn nicht, den Spargel.
Es gibt ihn in grün und in weiß, und nur einige Wochen im Jahr.
Doch wie gesund ist er wirklich und wer sollte lieber die Finger davon lassen?

Der Spargel 
Er ist eine Staude und gehört zu den Liliengewächsen. Es gibt um die 600 verschiedenen Sorten.
Seine Wurzeln werden bis zu 6 Meter lang und wenn es im Frühjahr warm wird treiben diese bis an die Oberfläche. Das ist dann der Spargel. Solange er unterirdisch wächst bleibt er weiß. Lässt man ihn länger an der Oberfläche wachsen verfärbt er sich zuerst Lila, dann grün. Das ist der einzige Unterschied zwischen weißen und grünem Spargel.
Würde man ihn nicht abschneiden wachst er bis zu 2 Meter in die Höhe.

Spargel ist äußerst gesund
Er besteht zu 93% aus Wasser, 4% Kohlenhydrate, ca. 2 % Protein (Eiweiß) und enthält nur rund
Helene Souza  / pixelio.de
0,2% Fett. Er hat auf 1kg! nur rund 150 Kalorien.
Er enthält auf 100 g rund 190 - 280 mg Kalium, dass eine Blutdrucksenkende Wirkung hat und ebensowichtig für Nervenreizleitung bei uns Menschen ist.
Er enthält Calzium, das gut für Knochen und Zähne ist sowie Phosphor, dass für die Energie Speicherung und Verwertung wichtig ist.
Spargel enthält viele wichtigen Vitamine die unsere Sehfähigkeit unterstützen, Einfluss auf unser Nervensystem haben und Freien Radikalen entgegenwirken.
Er hilft durch die stark harnfördernde Wirkung wird der Körper von Gift- und Schlackenstoffen befreit, das Blut gereinigt und die Leber und Nierenfunktion somit unterstützt.
Daher kommt wohl auch der eigenartige Geruch wenn man nach dem Genuss vom Spargel auf die Toilette muss.
Wer also unter Wassersucht (übermäßige Ansammlung und Speicherung von Wasser im Körper) und/oder Übergewicht leidet sollte ordentlich zulangen.
w.r.wagner  / pixelio.de

Was ist sonst noch so drin im "weißen Gold"?
100 g Spargel enthält rund:
20 mg Calzium
210 mg Kalium
4 mg Natrium
20mg Magnesium
45 mg Phosphor
1 mg Eisen
Vitamin A, B1, B2, B6, C, E
Niacin


Wer sollte trotz allem lieber die Finger davon lassen!
Alle die erhöhte Harnsäurewerte haben, sollten wegen eventuellen Gichtschüben lieber darauf verzichten.
Das gilt auch für Menschen die zu Nierensteinbildung neigen.

Fazit: Spargel sollte -in den paar Wochen in den er gestochen wird- unbedingt in den Speiseplan miteingebunden werden. Achten sie auf die frische beim Spargel!
Frischen Spargel erkennt man daran, dass er beim reiben zweier Spargelstangen quietscht. Den nur frischer Spargel schmeckt auch wirklich lecker.

Mittwoch, 17. April 2013

Freie Radikale und Antioxidantien - was machen die überhaupt?

Ständig liest man darüber, hört Berichte usw.
Doch was ist das denn überhaupt?
Und was verursachen sie im Körper?                        

Freie Radikale/Auch Oxidantien genannt:
Freie Radikale sind Sauerstoffverbindungen im Körper die durch Umwelteinflüsse wie UV-Strahlung, Schadstoffe in der Luft und Chemikalien entstehen. Auch Rauchen!, Alkohol und Elektro-Smog wie
Peter Fenge  / pixelio.de 
Handy, TV oder Computer sind Auslöser.
Aber Freie Radikale können auch im Körper entstehen. Zu viel Fett und/oder Süßigkeiten, Lebensmittelzusatzstoffe wie Aromen, Konservierungsstoffe und Farbstoffe aber auch Herz- Kreislauferkrankungen, Entzündungen oder psychische Belastung oder Medikamente können daran Schuld sein.
Ein Übermaß, Oxidaktiver Stress genannt, schädigt und zerstört unsere Zellen, lässt uns schneller Altern und soll an einer Vielzahl von Krankheiten Schuld sein. Sie greifen die Zellen an und zerstören wichtige Funktionen wie z.B. die DNA. Daher kann ein zu viel von Freien Radikalen eine extreme Auswirkung auf den Organismus haben.
Doch für diesen Fall gibt es die Antioxidantien!

Antioxidantien:
Sie sind eine chemische Verbindung die eine Oxidation im Körper gezielt verhindern. Sie verhindern die Freien Radikalen daran unsere Zellen anzugreifen und neutralisieren sie. Somit werden sie unschädlich gemacht.
Es sollte immer ein Gleichgewicht zwischen Antioxidantien und Freien Radikalen herrschen.
Man muss ich das so vorstellen. Billionen unserer Zellen werden tagtäglich von tausenden Freien Radikalen angegriffen. Wenn nun diese an überhand gewinnen und zu wenig Antioxidantien vorhanden sind, werden zu viele Zellen geschädigt und das kann früher oder später zu Erkrankungen wie Krebs, Parkinson, Alzheimer, Diabetes oder Gefäßerkrankungen kommen.
Allein die Freien Radikalen sind nicht der Auslöser, sondern unterstützen andere Krankmacher in ihrem Handeln.
w.r.wagner  / pixelio.de
Antioxidantien produziert unser Körper in Form von Enzymen selbst. Doch reicht das in der heutigen Zeit meist nicht mehr aus, da wir so vielen Umwelt- und Konsumgiften ausgesetzt sind. Aber man
kann über die Ernährung nachhelfen.
Ernähren sie sich gesund. Obst und Gemüse enthalten jede Menge Antioxidantien. Vitamin A, C, E und Beta Carotin sind reich an Antioxidantien.
Michael dunn  / pixelio.de  

Und in welchen Lebensmitteln stecken diese Antioxidantien?
In Obst wie: Beeren, Trauben, Zitrusfrüchte, Acerolakirschen, Granatapfel usw.
in Gemüse wie: Kohlarten, Sprossen und Blattgemüse sowie Salaten und Kräutern
Öle: Pflanzenöle wie z.b. Olivenöle
Aber auch in Kaffee, Tee, Kakao, Zimt oder Rotwein (in kleinen Mengen)

Fazit: Machen sie sich nicht wahnsinnig und zerbrechen sie sich nicht den Kopf. Wenn sie sich ausgewogen Ernähren, ist die Schale mit den Freien Radikalen und den Antioxidantien im Gleichgewicht. Denken Sie immer daran, dass ein zu viel - egal von was- nicht gut für den Körper ist. Das gilt auch für die Antioxidantien.

Dienstag, 2. April 2013

Osteoporose - 8 Millionen Deutsche sind betroffen

Erschreckende zahlen!!
Jeder glaubt, ihn trifft es nicht. Doch Osteoporose ist keine Seltenheit. Und es werden stetig mehr.
Benjamin Thorn  / pixelio.de
30% der Bevölkerung bis zum 75. Lebensjahr und die Hälfte aller Frauen über 50 Jahre erleiden durch die Erkrankungen einen Knochenbruch.
Bei Frauen in der Menopause beschleunigt sich der Knochenabbau, wodurch sie stärker gefährdet sind, Knochenbrüche zu erleiden. Auch die Gefahr eines früheren Abblebens besteht durch eine früh einsetzende Menopause.
Die Gefahr an Osteoporose zu erkranken, hängt aber nicht nur mit der Menopause zusammen, sondern wird auch durch viele andere Umstände Beeinflusst. Die Erbanlage, Ernährungweise, Schilddrüsenüberfunktion, Rauchen, Bewegungsmangel, Alkohol- oder Tablettenmissbrauch, sowie andere Erkrankungen und deren Medikamentöse Behandlung sind wichtige Faktoren.
Wenn in den Kinderjahren auch zu wenig Knochendichte gebildet wurde, ist die Gefahr daran zu erkranken höher. Ebenso bei Untergewicht.

Wie stellt man Osteoporose fest?
Zuerst bemerkt man sie gar nicht. Dann können Rückenschmerzen, Wirbelbrüche- oder Splitterungen, Verminderung der Körpergröße und meist Brüche des Oberschenkelhalses, Schienbein oder des Handgelenks auftreten.
Osteoporose kann man feststellen in dem man eine Knochendichtemessung machen lässt.

Vorbeugung
Sorgen sie für Bewegung! Krafttraining reizt durch die Belastung den Knochen und regt ihn somit an die Dichte zu erhöhen.
Gehen sie aus an die frische Luft. Sonnenlicht kann ebenso helfen.
Achten sie auf eine Basische Ernährung. Viel Gemüse, Milchprodukte und nur mäßig Fleisch sollten auf dem Speiseplan stehen.
Wenn sie rauchen oder regelmäßig Alkohol konsumieren dann hören sie damit auf.
Magnetfeldtherapie oder Vibrationtraining soll die Produktion von Knochen stimulieren und anregen.

Fazit: Osteoporose wurde von der WHO auf die Liste der 10 wichtigsten Erkrankungen gesetzt.
Also unterschätzen sie sie nicht und beugen sie vor. Haben sie in ihrer Familie vermehrt Fälle von Osteoporose dann lassen sie sich regelmäßig darauf untersuchen und beugen sie vor. Bewegen sie sich und Ernähren sie sich gesund.